Bisamberg |

Bisamberg im WienerwaldBezirk Korneuburg, Markt, 192 m, 3.576 Einwohner (1981: 2.934 Einwohner), 10,71 km², am Nordwestfuß des Bisambergs. Veranstaltungshalle im Schlosspark; Erzeugung von Möbeln und Werbeartikeln, Kunststofftechnik, Weinbau. Barockisierte Pfarrkirche (urkundlich 1342 erwähnt) mit Kreuzweggruppen (Weihe 1691); Renaissanceschloss (nach 1568) mit Kapelle. Der Berg (358 m), an der Nordgrenze von Wien mit Steilabfall nach Süden zur Donau, deren Durchbruch durch die Wiener Pforte der Bisamberg mit dem gegenüberliegenden Leopoldsberg flankiert. Geologische Fortsetzung der Flyschzone des Wienerwalds nördlich der Donau. Sein Plateau ist mit Eichenbuschwald und trockenheitsliebender Kleinflora mit pannonischem Einschlag bestanden. Seine lößbedeckten Hänge tragen Weingärten. Mittelwellensendeanlage (Sendemasthöhe 265 m, bis 1995 TV, seit 1997 Radio); Umspannwerk; Wasserbehälter (60.000 m³) der Wiener Wasserwerke. Archäologische Funde aus Mittel- und Jungsteinzeit (ältester Beleg für Kupferverarbeitung in Österreich). Am Ende der Jüngeren Eisenzeit bestand auf dem Bisamberg eine keltische Siedlung. |
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